ReGINerate Silk City Dry Gin

39.00

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5 Botanicals, 46% Vol., 100% Handarbeit
500ml in klassischer Steingutflasche

Beschreibung

ReGINerate Silk City Dry Gin

In jedem Tropfen unseres Gins steckt Sorgfalt, Liebe und jede Menge Handarbeit. Wir nehmen uns Zeit, und geben unserem Gin Zeit. Entspannte 48 Stunden dürfen die Zutaten/Botanicals sich mit dem Alkohol langsam näher kommen, um dann sorgfältig destilliert zu werden.

Den Alkohol gewinnen wir aus dem eigenen selber angebauten Weizen – so wissen wir von Anfang an, was alles in unseren Gin reinkommt.

Viel Arbeit und Sorgfalt steckt auch in der Kombination der Zutaten, nicht zufällig zusammengewürfelt, sondern vielmehr auf geschmacklicher und chemischer Basis kombiniert werden, um die besten Aromen zu kreieren.

Letztendlich muss nur eins Überzeugen: der Geschmack.

5 Botanicals, 46% Vol., 100% Handarbeit
500ml in klassischer Steingutflasche

Preis pro Liter: € 78,- inkl. 19% Mwst (€ 65,54 Netto)

Abgabe nur an Personen ab 18 Jahre

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Wie macht man jetzt einen herausragenden London Dry Gin?

Auch wenn ich vieles Vernachlässigen konnte was meine Erfahrungen aus der Entwicklung des Artisan Gins Made The Slow Way angeht, so hatte ich doch die Aromenkunde auf meiner Seite. So werden übrigens alle Gins die wir herstellen nicht nur sensorisch und geschmacklich kompatibel hergestellt sondern auch auf Ihre chemische Beschaffenheit hin ausgerichtet. Daher lenken wir bei unserem Silk City Dry Gin von den herben Noten ab indem wir taktile Reize durch eine leichte Schärfe einsetzen.

Beim London Dry Gin wie auch beim Dry Gin haben wir vorgebene Anforderungen an die Verarbeitung und das Geschmacksprofil: Beim London Dry Gin ist Wacholder nunmal Maßgeblich! Und wieder des Namens muss er zum Glück nicht aus London / England kommen. Bei der Wahl des Wacholders musste ich feststellen dass diese ganz eigene spezifische Geschmacksaurichtungen haben. Wacholderbeeren aus Kanada sind zum Beispiel sehr herb und kräftig, aus der Toskana etwas milder und mit einer leichten Süße, während der aus Mazedonien durch seine würzige und kräftige Ausprägung besticht. Die Beschaffung ist aber nicht immer so einfach und nachhaltig, wie benötigt,so fiel letztlich die Wahl auf die Kombination von Toskanischen und mazedonischen Wacholderbeeren.

Die Herstellung erfolgt im Klassischen Verfahren sprich 18 Stunden Mazeration und danach eine schonende Destillation, für einen London Dry Gin haben wir die höchsten Anforderungen an die Verarbeitung. Im Gegensatz zu unserem Artisan Gin können wir hier auch gar nicht so lange mit der Matzeration verfahren, da sonst sehr herbe Bitternoten aus der Zitronen-Verbaine herausgezogen werden.

Eigener Weizen-Eigener Ethanol mit 96% Vol – wir wissen wo alle unsere Produkte herkommen.

Bei der Matzeration oder auch Kaltauszug werden die Zutaten in einer Ethanol-Wasser Gemisch zugegeben und dieses wird bei Raumtemperatur stehen/ziehen gelassen. Dabei zieht der Alkohol, als sehr reaktionsfreudiges Element und durch den osmotischen Druck die Aromen bzw. Drogenstoffe aus den verschiedenen Botanicals. Durch die geringe Temperatur ist dies ein sehr schonendes Verfahren und die Aromenträger geben eher Ihre Kopfnoten ab. Bei der Herstellung eines London Dry ist es eine Voraussetzung dass alle Zutaten zum gleichen Zeitpunkt verarbeitet werden und die Verwendung von Aromen oder Zusätzen ist untersagt.

Im Anschluss ruht der Gin für 6 Wochen, damit die einzelnen Aromen sich ideal verbinden und austarieren können. Hierbei kommen jetzt keine Fässer zum Einsatz, wie man es jetzt vielleicht von Whisky oder Rum her kennt, sondern wir verwenden Geschmacksneutrale Metalltanks zur Lagerung.

Im Anschluss wird Sorgfältig von Hand abgefüllt und etikettiert, hierfür verwenden wir extra hergestellte Steinkrüge um auch die Aromen ideal vor UV-Licht zu schützen.

Soviel Sorgfalt und Arbeit müssen wir letztendlich auch auf die Kosten umlegen dass erklärt warum guter Gin heute oftmals in einer Preisklasse mit einem Whisky oder Rum rangiert. Wenn wir die Britische Geschichte betrachten und gerade nach London schauen, war Gin in der Anfangszeit vor allem als Getränk der Armen verschrien und eher eine billige Spirituose. Das führte auch zu der bekannten Gin-Hysterie die William Horkesgath in seiner Szene aus London in seinem Gemälde „Gin-Lane“ darstellt. Aber Traditionsreiche Marken und Hersteller wie Tanqueray, Finsbury oder Gordons existieren bis heute und sind mit Ihren London Dry Gins/ Dry Gins erfolgreich.

Trinkempfehlung:

Pur – sehr komplex und doch aufs wesentliche reduziert. Ein London Dry Gin der die verschiedenen Nuancen von Wacholder präsentiert und sich dem Gaumen anschmiegt ohne das der Alkoholgehalt negativ ins Gewicht fällt. Daher auch eine große Nähe zu Whisky-Genießern und Fans von hochwertigen Rums.

Im Gin Tonic: Ein trockenes Tonic Water (Dry) oder sehr trockenes Tonic Water (Extra Dry/Bone Dry) ist die Ideale Wahl für diesen Gin. So können sich Aromen ideal entfalten ohne im Tonic unterzugehen. Als Garnish empfiehlt sich im Gin Tonic klassischerweise die Limettenzeste – fertig ist ein perfekter Drink.

Im Cocktail: Verschiedene Cocktails können wunderbar mit diesem Gin gezaubert werden, Klassiker wie der Martini oder der Cosmopolitan werden hervorragend veredelt – aber auch Neuinterpretationen wie ein White -Russian mal mit Gin statt Vodka können mehr als überzeugen.

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